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Aktuelles

Schülerzeitung des THG in Berlin beim Schülerzeitungswettbewerb auf Bundesebene

Große Bühne für die TheodorTimes: Vom 15. bis zum 17. Juni nahm eine Delegation der Schülerzeitung am Schülerzeitungskongress in Berlin teil. Dort wurde die Redaktion mit dem Sonderpreis der AOK „Gesund sein – Was heißt das eigentlich?“ ausgezeichnet. Ein Bericht.

Der Auftakt – Empfang im Europäischen Haus

Am 15. Juni erreichte die Redaktion Berlin und wurde vom Jugendpresse e.V. in Empfang genommen und betreut. Im Europäischen Haus, nicht weit vom Brandenburger Tor direkt „Unter den Linden“ fand die Auftaktveranstaltung des Schülerzeitungskongresses statt. Ausgezeichnete Schülerzeitungen aus ganz Deutschland und unterschiedlichsten Schulformen kamen zu diesem Ereignis zusammen und wurden von der Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission, Barbara Gessler, begrüßt. In ihrer einleitenden Rede betont Sie den Stellenwert von Presse als „wichtige Stützpfeiler der Demokratie“. Worte, die in der anschließenden Begrüßungsrede von Sophia Hofer, Geschäftsführung Jugendpresse e. V., bekräftigt wurden: „Ihr braucht nicht die Erlaubnis von Erwachsenen, um euch zu beteiligen. Einfach mal machen! Journalismus gehört euch allen!“

Beim anschließenden Buffet kam die Redaktion schnell mit anderen Schülerzeitungen ins Gespräch. Dabei wurde über Redaktionsarbeit, Themenfindung und die Herausforderungen des Schülerjournalismus diskutiert. Der Austausch bot zahlreiche neue Perspektiven – und das bei bestem Blick auf das Brandenburger Tor.

Die Preisverleihung des Schüler*innenzeitungswettbewerbs am 17.06.2026 im Bundesrat in Berlin. Foto: Jugendpresse Deutschland / Anton Schneider (@antonsphotoworld)

Der Schülerzeitungskongress

Am zweiten Tag standen in den Räumlichkeiten der Friedrich-Ebert-Stiftung verschiedene Workshops auf dem Programm. Lehrkräfte wurden unter anderem im Bereich Webdesign für Online-Zeitungen fortgebildet, Schülerinnen und Schüler konnten aus einem breiten Angebot bestehend aus u.a. Investigativjournalismus, Redaktionsführung bei der taz oder Schreiben mit KI auswählen. Im intensiven Austausch konnte die TheodorTimes-Redaktion viele wichtig Impulse für die eigene Arbeit mitnehmen, die sicherlich bald in der zukünftigen Berichterstattung wiederzufinden sind.

Aber auch mit den TeilnehmerInnen des Diskussionspanels konnte die Redaktion ins persönliche Gespräch kommen.  Susanne Memarnia (Lokalreadaktion taz), Janina Bauer (Correctiv Schweiz), Dagmar Reim (ehem. Intendantin des rbb) und Pauline Reinhardt (u.a NDR) beantworteten die Fragen unserer Schülerinnen und Schüler und gaben Einblicke in Herausforderungen, die Journalismus in unterschiedlichen Bereichen mit sich bringen: Wie ist es als Frau in einer Männer-Domäne Fuß zu fassen? Wie berichte ich investigativ über verfassungsfeindliche Gruppierungen und wie komme ich mit den Menschen vor Ort ins Gespräch? So ermutigte Dagmar Reim „kritisch, aber mit kühlem Kopf“ zu berichten und zu recherchieren. Das waren die Gespräche, die vor allem bei unserer Redaktion der TheodorTimes besonders im Kopf geblieben sind.

Ein Abstecher nach Hessen

Im Anschluss daran besuchte die Redaktion überraschend die Hessische Landesvertretung in Berlin. Die ebenfalls ausgezeichnete Online-Zeitung „Headline“ vom Graf-Stauffenberg-Gymnasium Flörsheim am Main war dort ursprünglich zu einem Besuch eingeladen und stand während des gesamten Aufenthalts mit der TheodorTimes im persönlichen Austausch. Nach einem kurzen Telefonat mit der Hessischen Landesvertretung nahm die Redaktion der „Headline“ die Vertreterinnen und Vertreter der TheodorTimes kurzerhand einfach mit – und dort wurden alle überaus gastfreundlich empfangen. Am Telefon hieß es passend: „Als Hesse wird man nicht geboren. Hesse ist, wer sich hessisch fühlt.“

Bei Getränken und einer kleinen Führung durch die Räumlichkeiten und den Mustergarten erhielt die Redaktion einen Einblick „über die Landesgrenze hinweg“. Darüber hinaus sprach Dr. Tim Textor aus dem Bereich Justiz und Rechtsstaat mit den Schülerinnen und Schülern über die Arbeit im Bundesrat: Wie läuft die Konsensfindung innerhalb einer Landesvertretung ab? Wie wird mit den Vertretungen der anderen Länder diskutiert? Und wie wird man eigentlich in eine Landesvertretung entsandt? So wurde der Berlin-Aufenthalt neben der Preisverleihung auch zu einer Lerngelegenheit für demokratische Bildung.

Empfang der Schülerrinnen und Schüler im Europäischen Haus im Rahmen des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder am 15.06.2026 in Berlin. Foto: Jugendpresse Deutschland / Anton Schneider (@antonsphotoworld)

Der Höhepunkt – Preisverleihung im Bundesrat und Besuch im Bundeskanzleramt

Am dritten Tag dann der große Höhepunkt: Die Preisverleihung im Bundestag. Ort und Dresscode waren hier nun formeller, die Atmosphäre aber nach wie vor energetisch und locker. Der Bundesrat übertrug die Veranstaltung live im Netz, was aber auch im Nachgang der Veranstaltung noch zugänglich ist (Hier: Bundesrat Deutschland). Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler aller Redaktionen im Bundeskanzleramt von Kanzleramtschef Thorsten Frei empfangen. Sicher blieb dabei die ein oder andere Interviewanfrage nicht aus. Ob diese stattfinden werden bzw. stattgefunden haben? Das ist unter https://ttimes.thg-dinslaken.de/ herauszufinden.

Die Preisverleihung des Schüler*innenzeitungswettbewerbs am 17.06.2026 im Bundesrat in Berlin. Foto: Jugendpresse Deutschland / Anton Schneider (@antonsphotoworld)

Übrigens: Die Redaktion sucht ständig Nachwuchs und ist bereit, Erfahrung weiterzugeben. Wenn also auch du zu den GewinnerInnen von morgen gehören willst, dann melde dich einfach bei Herrn Schulz.

Die Preisverleihung des Schüler*innenzeitungswettbewerbs am 17.06.2026 im Bundesrat in Berlin. Foto: Jugendpresse Deutschland / Anton Schneider (@antonsphotoworld)