Portrait des Faches katholische Religionslehre

Das Ziel des Religionsunterrichtes ist es, die Schülerinnen und Schüler zu einer verantworteten Entscheidung in Glaubensfragen zu befähigen, sie zu ermutigen, eigene, ethisch begründete Standpunkte zu entwickeln und in der Welt zu vertreten.

Im Mittelpunkt des Unterrichtes stehen zentrale Fragen des Menschseins wie z.B. die Frage nach der eigenen Identität, die Frage nach der eigenen Verantwortung in der Welt, die Frage nach dem Tod und die Frage nach Gott.

Der Religionsunterricht vermittelt aber auch Kenntnisse über andere Religionen und ihre jeweiligen kulturellen Hintergründe. Diese thematische Auseinandersetzung soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, anderen Religionen mit Interesse, Toleranz und Respekt zu begegnen.

Der Religionsunterricht bietet auch Schülerinnen und Schülern, die kaum mit religiöser Lebenspraxis in Berührung kommen, die Chance, Glaubensinhalte kennenzulernen.

So beschäftig sich z.B. die Klasse 5 mit der Bedeutung von Gemeinde für den Glauben und erstellt in einem Projekt eine eigene Gemeindezeitung.

Der Religionsunterricht findet in allen Jahrgangsstufen (in der Oberstufe nur in Grundkursen) statt. Am THG stellen sich fünf Kolleginnen dieser Aufgabe.

Zwischen den Fächern katholische und evangelische Religionslehre gibt es an unserer Schule traditionell eine enge Zusammenarbeit, die Raum für die Unterschiede lässt und die Gemeinsamkeiten betont. So werden gemeinsame Themen in der 6. und 8. Jahrgangsstufe auch mit gemeinsamen Exkursionen (in den Museumspark Orientalis und in die alte Synagoge Essen) abgeschlossen. Schülerinnen und Schüler beider Konfessionen beteiligen sich gemeinsam seit vielen Jahren am Dinslakener Lepramarsch und sammeln eifrig Spenden für die Leprahilfe. Auch die gemeinsame Vorbereitung der Schulgottesdienste ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

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