Portrait des Faches Pädagogik

Pädagogik kann ab der EF schriftlich und/oder mündlich gewählt werden. Im Anschluss dieser einjährigen Einführung besteht die Möglichkeit, einen Leistungskurs oder einen Grundkurs zu belegen. Momentan gibt es drei Kollegen (HLG, SOI, LPK), die Pädagogik unterrichten.

Am Ende der EF erfolgt ein „Kindergartenprojekt“. Die Schülerinnen und Schüler verbringen einige Stunden in einem Kindergarten, um dort zuvor selbstständig erarbeitete pädagogische Theorien zu überprüfen.

Themen im Pädagogikunterricht:

Einführungsphase:

  • 1. Halbjahr: Bildungs- und Erziehungsprozesse (Was heißt „Erziehung“? Braucht der Mensch Erziehung? Wie kann erzogen werden? Erziehung im historischen und kulturellen Kontext)
  • 2. Halbjahr: Lernen und Erziehung (Lernbedürftigkeit und Lernfähigkeit des Menschen)

Qualifikationsphase

  • Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (Moralentwicklung, Rollentheorie)
  • Identitätsentwicklung
  • Historische und kulturelle Bedingtheit von Erziehungs- und Bildungsprozessen
  • Pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen

Impressionen aus dem Unterricht

Das Fach Pädagogik befasst sich, anders als ich vermutet hatte, nicht nur mit der Erziehung von Kindern, sondern auch damit, wie sie lernen oder man ihnen unterschiedliche Sachen beibringen kann. Man lernt Theorien kennen, die von verschiedenen Personen aufgestellt wurden und die man gut kritisch betrachten kann.

Der Pädagogikunterricht wird durch Experimente, Gruppenarbeiten, Filme und vor allem spannende Diskussionsrunden geprägt. Hierbei können Meinungen vertreten und eigene Erfahrungen mitgeteilt werden. Auch durch Fallbeispiele (und weniger durch rein wissenschaftliche Texte) wird der Unterricht interessant gestaltet.

Ansicht einer Schülerin nach der Einführungsphase, Dinslaken 09/2014

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