Portrait des Faches Biologie

In der Erprobungsstufe, den Jahrgängen 5 und 6, setzen sich die Schülerinnen und Schülern mit den grundlegenden Phänomenen des Lebens auseinander. Das Fach wird dort mit 2 Wochenstunden in einem der drei Fachräume unterrichtet. Die Welt in unserer Nachbarschaft wird genauer erkundet, es werden Pflanzen im Stadtpark bestimmt und einfache ökologische Zusammenhänge zwischen den Tieren und Pflanzen erarbeitet. Mit Hilfe von Versuchen, dem Einsatz von Mikroskopen und der Untersuchung verschiedener Präparate machen sie sich so mit den Prinzipien des naturwissenschaftlichen Arbeitens immer näher vertraut.

In der Mittelstufe, hier nur den Jahrgängen 8 und 9, werden die vielfältigen, biologischen Phänomene dann vertiefend analysiert. Dabei steht besonders der Mensch, unter anderem mit seinem Nervensystem, seinem Immunsystem und seinem Bewegungsapparat, im Mittelpunkt. Aber auch allgemeine, ökologische Zusammenhänge in der Natur werden, z. B. am Ökosystem Wald, genauer untersucht.

Der Unterricht in den Grund- und Leistungskursen der Oberstufe baut auf den in der Sekundarstufe I gewonnenen Erkenntnissen auf. Die Schülerinnen und Schüler sollen hier nun vornehmlich immer mehr Sicherheit darin erlangen, naturwissenschaftliche Arbeitsweisen anzuwenden. Intensive Mikroskopierarbeit, die Konzeption und Durchführung von Versuchen, Internetrecherchen, der Einsatz von Modellen sowie das Lösen komplexer Problemstellungen helfen dabei, dieses Ziel zu erreichen.

Besondere Projekte bringen den Schülerinnen und Schülern wichtige Themen an außerschulischen Lernorten nahe:

  • In der Jahrgangsstufe 6 erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre Artenkenntnis durch eine Exkursion in den Zoo Duisburg.
  • In der Jahrgangsstufe 8 diskutieren die Schülerinnen und Schüler innerhalb der Sexualkunde über eventuell anstehende Probleme in Form eines Projekts im ND-Jugendheim mit Unterstützung der Fachkräfte der AWO.
  • Zum Thema Ökosystem Wald gehört eine Exkursion in den nahe gelegenen Wohnungswald.
  • Lösungen zu Fragestellungen der Ökologie von Fließgewässern erarbeiten sich die Kurse der Jahrgangsstufe Q1 am Dinslakener Rotbach oder an der Ruhr im Haus Ruhrnatur in Mülheim.
  • Gewonnene Erkenntnisse zur Genetik und Evolution intensivieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Leistungskurses durch einen Tag im Schülerlabor der Universität Bochum. Moderne genetische Methoden wie das PCR-Verfahren und die Gelelektrophorese kommen hier zur Anwendung.
  • Eine Exkursion in den Zoo Krefeld oder Köln ermöglicht in der Q2, weitere Erkenntnisse zur Verhaltens- und Soziobiologie der Primaten zu erlangen.

Impressionen aus dem Fachbereich

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