THG Schüler in Israel

Im April 2018 war es soweit und 12 Schülerinnen und Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums fuhren für 10 Tage nach Israel, um das Land und die Bewohner kennen zu lernen. Das gelang sehr schnell, da alle Schülerinnen und Schüler in Gastfamilien untergebracht waren. So hatten die Dinslakener schnell einen positiven Eindruck von den Israelis und beschrieben sie als „gutherzig, gastfreundlich und offen.“

Vom Flughafen in Tel Aviv ging es am ersten Tag direkt nach Arad in der Negev-Wüste. Sofort lernten sich die Neuen herzlich kennen und die, die sich schon aus dem letzten Jahr kannten, fielen sich in die Arme.

Die Gruppe aus Dinslaken konnte in den folgenden Tagen hautnah die Kultur und Traditionen Israels kennen lernen, mit dem Memorial-Day und dem direkt darauf folgenden Independence-Day. „Es war toll, an diesen Feiertagen in Israel sein zu können. Die Menschen gedenken dort viel stärker ihres Landes und zelebrieren so anders als wir zum Beispiel Allerheiligen oder den Tag der Deutschen Einheit“, meint auch Benjamin Liesen, der bereits letztes Jahr das Land besuchen konnte. Für die Schülergruppe ungewöhnlich fanden die Workshops an der Schule an einem Sonntag statt, da in Israel der Samstag der freie Tag ist. Besuche des Toten Meers, des Roten Meers, Masadas und eines Kibbuz gehörten ebenfalls dazu. Zum Toten Meer sagt David Kieselgof: „Ich habe vorher gar nicht daran geglaubt, dass man tatsächlich auf dem Meer treiben kann“.

Nach einer Woche verabschiedeten sich alle traurig voneinander, versprachen sich aber, dass gegenseitige Besuche in der Zukunft auf jeden Fall geplant werden. So vergleicht Jana Winter, die ebenfalls letztes Jahr dabei war, die beiden Fahrten: „Beide Gruppen passten wunderbar und machten nicht nur in der Schule vieles gemeinsam. In der Freizeit haben wir alle zusammen gefeiert, waren bowlen und einige haben sogar zusammen Handball trainiert.“ Die Schülergruppe aus Dinslaken machte sich auf den Weg nach Tel Aviv, um dort die letzten beiden Nächte zu verbringen. Ein Highlight war daher noch der ganztägige Besuch Jerusalems mit allen muslimischen, jüdischen und christlichen Orten der Stadt.
Insbesondere mit Blick auf die momentane Lage in Israel reflektiert Lea Herbers den Besuch „Vor Ort war alles ruhig und man bekam von der politischen Lage nichts mit. Das hatte ich mir im Vorhinein anders vorgestellt. Ich dachte, man würde mehr Militär oder Sicherheitskräfte sehen. Dies war aber nicht so. Nicht einmal in Jerusalem.“ Am Ende flogen alle voller neuer Eindrücke, begeistert von der Gastfreundschaft und doch ein wenig geschafft zurück nach Deutschland, im Hinterkopf den Plan, eines Tages oder doch schon bald wieder nach Israel zu reisen.

Für alle Schülerinnen und Schüler des THG: Fahrt mit und nutzt die Gelegenheit, dieses einmalige Erlebnis mitzumachen.

527efb333