Studien- und Berufemesse am THG war ein voller Erfolg

Artikel aus der NRZ vom 22. Juni 2017:

Ausbildung, duales Studium oder doch erst ins Ausland – nach dem Abitur haben Schülerinnen und Schüler viele Möglichkeiten. Das kann schnell unübersichtlich werden und überfordern. Um den Schülern eine Orientierung zu geben, fand am Dinslakener Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) erneut die Studien- und Berufemesse statt. Hier stellten sich Unternehmen, private und staatliche Hochschulen sowie kommunale Arbeitgeber vor und zeigten sich offen für Fragen. Neben Schülern der Stufen 8 und 9 war vor allem die Q1 angesprochen, die sich in der Qualifikationsphase der Oberstufe befindet. Nicht nur THG-Schüler schauten sich um, auch die benachbarten Gymnasien – Otto-Hahn-Gymnasium und Gymnasium im GHZ – sowie die Ernst-Barlach-Gesamtschule waren vor Ort.

Es präsentierten sich beispielsweise Aldi, das Amtsgericht Dinslaken, die Agentur für Arbeit oder Siemens. „Uns gefällt die Mischung hier sehr gut“, erzählt eine Schülergruppe, die sich am Stand der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer (IHK) beraten ließ. Dazu gab es für THG-Schüler die Möglichkeit, ihre Bewerbungsmappen von Experten prüfen zu lassen. „Das habe ich bereits gemacht und dabei noch einige Tipps für meinen Lebenslauf bekommen“, erzählte Oberstufenschüler Sascha Rüther.

Auch die NRZ-Lokalredaktion war bei der Studien- und Berufemesse mit einem Stand vertreten – und wurde gerne aufgesucht. Viele Schüler kamen, um sich zu erkundigen, wie Themen für die Zeitung ausgewählt werden, wie die Ausbildung abläuft und wie man in den Beruf des Journalisten überhaupt hineinrutscht. Nick Adam, Konstantin Driessen und Paul Dalkowski wollten wissen, welche Voraussetzungen man mitbringen sollte. Interesse für Menschen, Talent und Spaß am Schreiben sowie eine gute Allgemeinbildung sind da schon mal eine gute Basis. Über Praktika und freie Mitarbeit führt nach dem Studium dann der Weg ins Volontariat und gegebenenfalls zur Festanstellung als Redakteur.

Petra Schöneis, die am THG für die Koordination der Studien- und Berufsberatung zuständig ist, zeigte sich zufrieden mit dem Tag. „Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Messe sowohl für Schüler als auch für Aussteller erfolgreich gewesen ist“, so Schöneis. Auch die Vorträge von drei ehemaligen THG-Schülern zu den Studiengängen Medizin, Jura und Maschinenbau seien sehr gut angenommen worden. „Dort saßen bis zu 70 Interessierte in den Reihen“, erzählte Schöneis. „Das zeigt, dass die meisten Schüler sich frühzeitig informieren wollen, was für sie geeignet ist und wie genau Ausbildung oder Studium ablaufen.“ Und für Hochschulen, Unternehmen und andere Arbeitgeber sei es die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen.

Anika Hegmans

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