THG Schüler in Israel

Einer über 15-jährigen Tradition folgend besuchte im Juni eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasiums die Dinslakener Partnerstadt Arad in Israel. Die Jungen und Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren konnten während der 9-tägigen Reise viele interessante Erfahrungen sammeln: Neben dem Leben in Gastfamilien wurden zusammen mit israelischen Jugendlichen Ausflüge an das Rote Meer (inkl. Schnorcheln am nördlichsten Korallenriff der Welt), die Wüstenfestung Masada und das Tote Meer unternommen.

Am Grab von Ben Gurion, dem ersten Ministerpräsidenten Israels, wurde seine Vision einer blühenden Wüste thematisiert und dies durch den Besuch des Kibbuz Hatzerim und der Bewässerungsfirma Netafim vertieft. Eine Führung durch Jerusalem und der Besuch einiger der vielen heiligen Stätten von drei Weltreligionen stand natürlich auch auf dem Programm. „Israel zeichnet sich durch seine Vielfalt aus und die komplexen historischen, politischen und religiösen Zusammenhänge bieten einzigartige interkulturelle Erfahrungen” so Benedikt Roth, Leiter der Israel-AG welche den Austausch vorbereitet und durchführt.

Neben den Besichtigungen war auch Arbeit in der Schule angesagt: In der ORT Highschool Arad stellten die deutschen Jugendlichen den dortigen Schülern ihr Heimatland vor und diskutieren mit den Israelis die Herausforderungen eines Lebens in der Wüste. Der Spaß kam jedoch auch nicht zu kurz, ein besonderer Höhepunkt war dabei für die deutschen Schüler der Besuch einer Kamelfarm inklusive Ritt durch die Negev-Wüste.

Mitglied der deutschen Delegation war auch Bernd Schürmann vom Städtepartnerschaftsverein, welcher die Reise nutze um neue Kontakte zu knüpfen, um den Austausch zwischen den Städten in Zukunft auch auf weitere Bereiche, wie z.B. Sport- oder Kulturvereine, zu erweitern.

Zwar ist Israel in den deutschen Medien oft nur durch negative, teils beängstigende Schlagzeilen präsent, die Gruppe des THG konnte dieses Bild jedoch nicht bestätigen, so meint Britt Caspers (14): „Vor der Reise hatte ich zwar ein mulmiges Gefühl, aber ich habe mich immer sicher gefühlt, wurde total offen und nett aufgenommen und habe viel Interessantes gesehen. Auch die Verständigung in Englisch mit der Gastfamilie hat super geklappt. Ich freue mich schon, die Israelis wieder zu sehen”. Dieser Wunsch wird bald in Erfüllung gehen, denn Ende Oktober sind die Freunde aus Arad zu Gast in Dinslaken. Dafür werden noch Gastfamilien gesucht, bei Interesse melden Sie sich bitte bei Herrn Roth (ROT).

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